Moderne Dieselkraftstoffe sind längst kein reiner fossiler Diesel mehr.
Auch in Deutschland enthält handelsüblicher Dieselkraftstoff nach EN 590 einen Anteil an Bioester (FAME – Fatty Acid Methyl Esters).
Was aus ökologischer Sicht sinnvoll ist, kann für Common-Rail-Dieselmotoren jedoch langfristig problematisch werden – insbesondere für Hochdruckpumpen und Injektoren.
In diesem Artikel erklären wir, wie sich Bioester im Diesel auf den Kraftstoffsystemen auswirkt und warum immer mehr Bauteile regeneriert werden müssen.
Was ist Bioester (FAME) im deutschen Diesel?
Bioester, in Deutschland meist als FAME bezeichnet, wird aus pflanzlichen Ölen oder tierischen Fetten hergestellt.
Gemäß der europäischen Norm EN 590 darf Diesel bis zu 7 % Biodiesel enthalten – bekannt als Diesel B7.
Dieser Standard gilt auch an deutschen Tankstellen, unabhängig davon, ob es sich um günstigen Diesel oder Markenfuel handelt.
Auswirkungen von FAME auf die Hochdruckpumpe
Die Hochdruckpumpe ist eines der empfindlichsten Bauteile im modernen Dieselsystem. Bioester kann ihre Lebensdauer auf mehreren Ebenen negativ beeinflussen:
1. Veränderte Schmierfähigkeit
FAME altert schneller als herkömmlicher Diesel. Dadurch:
- nimmt die Schmierwirkung ab,
- steigt der mechanische Verschleiß,
- erhöht sich das Risiko von Reibungsschäden in der Pumpe.
2. Wasserbindung und Korrosion
Bioester ist hygroskopisch – er bindet Feuchtigkeit aus der Luft.
Das führt zu:
- Korrosion im Inneren der Hochdruckpumpe,
- Rostbildung an Präzisionsbauteilen,
- beschleunigtem Materialabbau.
3. Metallabrieb im Kraftstoffsystem
Ist die Pumpe beschädigt, entstehen Metallspäne, die sich im gesamten Common-Rail-System verteilen und massive Folgeschäden verursachen.
Bioester und Injektoren – warum sie besonders leiden
Injektoren reagieren extrem sensibel auf Kraftstoffqualität.
FAME kann folgende Probleme verursachen:
- Ablagerungen an Nadeln und Düsen,
- verklebte Injektoren durch Oxidationsrückstände,
- schlechtere Zerstäubung des Kraftstoffs,
- ungleichmäßige Einspritzmengen.
Typische Symptome:
- unrunder Motorlauf
- Leistungsverlust
- erhöhter Verbrauch
- Rauchentwicklung
- Startprobleme
Warum sind ältere Fahrzeuge und Flotten besonders betroffen?
Je älter der Dieselmotor oder je höher die Laufleistung, desto größer ist das Risiko:
- vorhandene Ablagerungen im System,
- längere Standzeiten mit Diesel im Tank,
- höhere thermische und mechanische Belastung.
In solchen Fällen wirkt Bioester nicht als alleinige Ursache, sondern als Beschleuniger bestehender Schäden.
Wie lassen sich Schäden durch Bioester minimieren?
Komplett vermeiden lässt sich FAME im deutschen Diesel nicht, aber das Risiko kann reduziert werden:
- regelmäßiger Wechsel des Kraftstofffilters,
- Vermeidung langer Standzeiten,
- Tanken an qualitativ hochwertigen Tankstellen,
- frühe Diagnose bei ersten Auffälligkeiten,
- Einsatz professionell regenerierter Komponenten.
Regeneration statt teurem Neuteil
Ein Schaden durch Bioester bedeutet nicht automatisch den Austausch gegen ein neues Bauteil.
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